Tuesday, February 26, 2013

First Birthdays and Nomadic Families



Ich werde die vielleicht einmalige Chance stabiles Internet auf meinem Laptop zu haben einmal nutzen, um mich mal wieder zu Wort zu melden und versuchen ein paar Fotos hochzuladen. Diese Insel ist einfach zu genial um euch die Bilder vorzuenthalten. Das Leben hier ist entspannt und abgesehen von Moskitostichen, Hautirritationen von zu viel Salzwasser und Sandflöhen und chronische Müdigkeit kann man es als Paradies bezeichnen. Nicht kann hundertprozentig perfekt sein und ich sehe es einfach mal als Glück, dass Haut- und Moskitostiche mein Minus hier sind…es könnte schlimmer sein. ;) Leider geht es sehr vielen wie mir, so dass die Insel langsam aber sicher aus allen Nähten platzen wird. Noch ist alles klein und rustikal, das Bungalow Resort in dem ich arbeite war das Erste auf der Insel und feierte vor zwei Tagen seinen 1. Jahrestag. Ohhh, meine Chefs wissen wie man eine Party feiern muss, es fehlte an nichts....Wir haben es uns den Vormittag über im Tauchschul-Raum bequem gemacht und gefühlte 1000 Luftballons mit den Taucher-Gasflaschen aufgeblasen. Die jüngste der Nomadenfamilie hat uns geholfen am Ende alle zusammenzubinden, so dass wir mit einer riesigen Schlange Luftballons über den Pier zur Bar laufen mussten, um dort alle wieder zu entfitzen. Wir mussten alle bis zu einem bestimmten Punkt der Party arbeiten, aber danach gabs Freigetränke. Keine gute Idee :) Irgendwann nachts um 4 sind mein israelischer Zimmergensse und ich dann in die Küche eingebrochen und haben ein nächtliches Chaos mit Baguetteresten, Schokoladensoße und Erdnussbutter angerichtet. Als die Taschenlampe unseres Chefs dann aufblitzte dachten wir, wir sind in ernsthaften Schwierigkeiten (war schließlich sein Schlüssel, den wir dafür geklaut haben). Aber er hat sich einfach nur dazugesellt und mitgegessen :)
 

Meine Lieblings-Kollegin. Sie macht die besten Ice Coffees :)








Cocos Bar und unsere Partydekos :)






 















Aber jeden Monat kommt ein neues Hostel hinzu, Touristen schlafen notbedürftig und abenteuerlustig in Fischerbooten und mitgebrachten Hängematten aufgrund von Bettenmangel und die Gerüchte, dass einige reiche Kambodschaner und Russen die Insel aufgekauft haben und nun zum Luxusresort umbauen wollen, scheinen leider wahr zu sein, denn den Dorfbewohnern wurde bereits Geld für eine Umsiedlung angeboten. Was sie abgelehnt haben und nun warten alle ängstlich gespannt auf die Reaktion der Regierung, wenn sie davon Wind bekommt. Selbst hier auf der Insel spürt man die Anspannung, wenn eine Regierungskontrolle kommt und sei es nur aus banalen Gründen. Es ist traurig, wenn man Angst vor seiner eigenen Regierung haben muss, geschweige denn nicht darauf bauen kann, dass sie einen schützt.



BBQ, der süße kleine noch-Welpe von Cocos
Von meiner kleinen Rosa-Paradies-Blubberblase gibt es nicht viel Neues zu berichten. Meine Kanadier und Amerikaner sind wieder abgereist, jetzt habe ich eine nette große Gruppe aus Israelis und Türken um mich herum. Der Zusammenhalt zwischen Menschen dieser zwei Nationalitäten untereinander ist so groß und richtig toll mitzuerleben. Israelis finden sich hier auf der Insel sofort (und wahrscheinlich an jedem anderen Fleck der Welt auch) und helfen einander mit allem, egal ob es um Essen, Unterkunft oder Jobsuche geht. Gerade sitze ich im Kreis meiner Lieblingsisraelis, die Eltern der Nomadenfamilie machen Videoblogeinträge, eins ihrer Kind klimpert auf der Ukulele, während mein israelischer Zimmergenosse und Mitarbeiter, der vom Moment unseres Kennenlernens zu meinem besten Insel-Freund hochgeschnipst ist, neben mir sitzt und mir mein Abendbrot (Pasta Tuna) wegfuttert. Es hängt eine leicht melancholische Stimmung in der Luft, da wir vor wenigen Stunden ein paar guten Freunden aus Kanada, England und Irland Lebewohl sagen mussten. Wir hatten ein paar schöne Tage zusammen, Speerfischen (ich bin zu blöd für…), im Plankton schwimmen (stellt euch vor ihr schwimmt im stockdustern im Meer und das Wasser um euch herum fängt an zu leuchten…unglaublich!) und wir sind mit der Nomadenfamilie zusammen durch einen abenteuerlichen Dschungel gewandert, haben uns an Seilen steile Hänge heruntergehangelt und kamen an einem wunderschönen einsamen 7km Strand heraus. Es ist seltsam und gehört doch zum Reiseleben dazu, dass du für wenige Tage Menschen um dich herum hast, die sofort zu deinen besten Freunden hier werden. Du lernst sie wahrscheinlich besser und doch von einer völlig anderen Seite kennen, als du es im normalen Alltag tun würdest, und trotzdem oder gerade deshalb fühlt man sich für einige Tage unglaublich verbunden, Familie- und Freundeskreis auf Zeit, bis sich die Reisewege wieder trennen und man nicht weiß, ob man sich überhaupt je wieder sieht. Ich stand in den zwei Wochen bereits 3mal auf dem Pier und hab der Fähre Richtung Festland wehmütig hinterher gewunken . Doch bevor man großartig melancholisch werden kann, kommen auch schon wieder die nächsten an, gerade ist eine Gruppe netter Kanadier eingetroffen die jetzt als Kellner Probearbeiten. 


Über die Nomadenfamilie muss ich wahrscheinlich auch mal einen längeren Eintrag schreiben. Diese 5 Menschen und ihr Leben sind so inspirierend für jeden der sie kennenlernt, du wirst buchstäblich von ihrer Lebensfreude und Offenheit angesaugt und willst am liebsten mit ihnen mitreisen. Gaby und Kobi haben mit Anfang 40 und 3 Kindern (jetzt 8,9 und 11) ihrem normalen Leben in Israel den Rücken gekehrt und reisen nun schon seit 3 Jahren durch die Gegend. Sie unterrichten ihre Kinder selbst, aber in so einer erstaunlichen Art und Weise dass ich meine Hand ins Feuer legen würde, dass die Kinder mehr auf dem Kasten haben als alle ihre Altersgenossen. Und nebenbei können sie durch ihre Reisen neben hebräisch auch englisch und spanisch sprechen und lernen durch ihre gleichaltrigen Freunde auf der Insel hier nun auch kambodschanisch. Es muss ein tolles wildes Leben sein und gleichzeitig lernen sie so viel. Und die beiden, Cobi und Gabi, sind selbst so neugierig auf alles Neue und jeden neuen Menschen in ihrem Leben, dass man das Gefühl hat man sammelt mehr neue Eindrücke und Erfahrungen an einem gemeinsam verbrachten Abend. Die 5 leben zur Zeit in einem kleinen Haus auf dem Pier und wir haben schon einige Nächte auf dem Holzsteg verbracht, mit einer Gitarre in der Runde und vielen schönen Geschichten und Liedern aus Israel, Italien, Australien, Deutschland und woher auch immer gerade die Anwesenden kommen. Ich glaube, wenn jeder ihre Art Freunde zu gewinnen übernehmen würde, wäre die Welt ein besserer Ort. Hier ist die Webseite der Familie und ihre Facebook Seite, falls jemand interessiert ist und in deren Leben reinschnuppern möchte:



www.thenomadicfamily.com
 https://www.facebook.com/pages/The-Nomadic-Family/219064278150784?ref=ts&fref=ts

Sie finanzieren ihr Leben im Prinzip durch diese Seiten, indem sie Werbung für die Orte (hier zum Beispiel die Tauchschule auf der Insel) machen, deshalb freuen sie sich immer über Likes ;) Denn so beliebter sie online sind, umso leichter fällt es ihnen einen Job zu finden. Und wenn jemand Kontakte zu Zeitungen hat, sie sind auch bereit Interviews zu geben…;)



Sunday, February 17, 2013

The Beach feelings on Monkey Island



Ich habe es tatsächlich gewagt und mein „All alone“-Abenteuer begonnen. Nicht dass ich wirklich allein war an irgendeinem Punkt meiner Reise…zumindest bis jetzt. Aber nun sitze ich für einen Monat auf meiner Insel, dem wunderschönen Koh Rong, genieße weiße lange Strände, türkisblaues warmes Wasser, frische exotische Früchte, freies Essen und gute Gesellschaft.  Es fühlt sich fast unrealistisch an, so schön ist es hier und so entspannt und sorgenfrei das Leben. Ich saß heute mit Remy, einem Langzeitgast, auf dem Steg und hatte eine lange Diskussion was eigentlich Realität und reales Alltagsleben ist. Wäre es eine Flucht vorm realen Leben, entschiede man sich für immer hierzubleiben? Wer sagt, dass ein Leben im Paradies nicht real und umsetzbar ist, warum muss es immer das konfliktreiche Leben im kalten Deutschland/USA sein?
Keine Sorge, ich habe nicht vor hierzubleiben und Aussteiger aus der Gesellschaft zu spielen. Vielleicht später irgendwann einmal ;) Im Moment genieße ich nur einfach mein Inselleben. Aber von Anfang an…



Nach einem sehr schönen und lustigen letzten Abend mit viel Rotwein, mexikanischem Essen und „Mädelsgesprächen“, nahm ich letzte Woche Dienstag den kleinen überfüllten Minibus nach Mondulkiri, dem „wilden Osten“ von Kambodscha. Langsam wurde der Weg hügeliger und kurvenreicher – langsam fingen alle Frauen um mich herum an erbarmunglos in ihre Plastiktüten zu kotzen- und irgendwann fuhren wir statt durch Reisfelder durch dichtbewachsenen Dschungel. Nur unterbrochen von Rodungsfeldern, auf denen nun Plantagen angebaut werden. Schade…Am nächsten Tag ging es dann von der einzigen Touristenstadt aus, 3 Straßen mit ein paar Gasthäusern, mit dem Jeep über staubige Straßen zum Elephant Valley Project. Es war ein unglaublicher Tag, definitiv einer der interessantesten die ich hier bis jetzt erlebt habe! Das Projekt kauft oder „mietet“ misshandelte oder kranke Elefanten von den Besitzern und gibt  ihnen in einem sehr idyllischen Dschungeltal die Möglichkeit wieder wie normale Elefanten leben zu können. Und jeder Elefant, der für Touristenzwecke genutzt wird ist ein gesundheitliches Wrack, denn entgegen aller Vermutungen ist ein Elefantenrücken nicht zum Tragen schwerer Lasten gemacht –bei zu großer Belastung (sprich einer schweren Trage mit 2 dicken Touristen drin) drückt es die Rippen nach unten und quetscht die inneren Organe.
Wir hatten also die Chance einen Tag mit diesen Elefanten zu verbringen, hinter ihnen in den Fluss zu waten und sie mit Wasserkübeln zu waschen und sie im Wald zu beobachten, während sie ganze Sträucher und Pflanzengestrüpp in sich stopfen. Die ganze Zeit waren wir so nah, dass wir sie hätten streicheln können. Wenn man vor so einem riesigen halbwilden Tier steht, hat man dann aber noch zu viel Respekt. Ich hab nur eine Elefantendame namens Onion am Rüssel gestreichelt – unglaublich, wie rau die Haut ist. Diese Tiere waren so faszinierend und ihr Sozialverhalten ist Menschen so ähnlich (auch Elefanten können nachtragend, mitleidig oder eifersüchtig sein), es war wirklich toll sie so nah und lebensnah zu sehen. 


 
Naja, und nun bin ich auf der Insel. Arbeite im Moment immer zur Frühstücksschicht, 8.30 bis 2.30 Uhr, den Rest des Tages hab ich frei. Es ist alles sehr rustikal, Strom und Wasser funktionieren nur dann wenn sie gerade wollen, Ventilatoren gibts nicht, aber es ist wunderschön! Die Bar ist direkt am Strand, ich hab seit meiner Ankunft keine Schuhe mehr getragen und kann stolz sagen, dass ich jeden Tag bis jetzt im warmen, türkisblauen Meer schwimmen war. Meine einzige Sorge soweit ist den Touristen klar zu machen, dass sie auf einer kleinen Insel in Kambodscha sind und nicht im 5 Sterne Ibiza-Resort. Wenn viele Gäste anwesend sind dauert es nun mal bis zu einer Stunde, bis das Essen da ist, da hilft es auch nicht in die Küche zu rennen und Stress zu machen. Kambodschaner haben die Ruhe weg, das Essen ist halt fertig wenn es fertig ist. Aber manches versteh selbst ich nicht. Zum Beispiel warum sie mich bei der 20. Bestellung des Tages immer noch wies erste Auto anschauen, wenn ich nach Besteck frage. Aber die paar grauen Haare nehme ich für das Leben hier in Kauf. Auch dass die Wände in unserem Haus nur halbhoch und aus dünnen Holzbrettern sind, so dass man wirklich alles nachts hört. Da ich aber von wunderbaren netten Menschen umgeben bin, ist das alles kein Problem.
 Ich bin in wenigen Tagen von einer großen internationalen Familie in Phnom in die nächste internationale Familie auf der Insel gerutscht. Was hier noch viel mehr an Bedeutung zu haben scheint, da man sich auf einem 3km Strand nicht wirklich aus dem Weg gehen kann und so wohl oder übel zusammen lebt, arbeitet, weint, lacht und trinkt.  Mein Chef ist Grieche, meine Arbeitskollegen sind hauptsächlich Türken, zwei Amerikanerinnen, ein kanadisches Pärchen und natürlich Kambodschaner. Und jetzt, in meinem letzten Monat Kambodscha, schaffe ich das was ich in 4 Monaten Phnom Penh nicht geschafft habe, ich lerne endlich Khmer. Zumindest soweit, dass ich mich mit meinen lieben Khmerfrauen in der Küche verständigen kann. Ansonsten arbeiten und leben hier kaum mehr als 20 Menschen auf der Insel, einige Holländer, Engländer und Amis die dem kalten grauen Alltagsleben ihrer Heimat entflohen sind und nun vom Inselleben eingesaugt wurden. Sprich, wenn einer erwähnt er will in einigen Tagen weiterreisen, lacht der Rest nur - es ist wie The Beach, wenn man einmal drinsteckt bleibt man auch. Mal sehen wie es mir in einem Monat geht...;) Durch die Touristen entsteht aber ein angenehmer Mix und da ich den meisten frühmorgens ihren Kaffee serviere, findet sich abends auch immer jemand zum trinken und am Strand sitzen. Alles ist locker und entspannt, es gibt immer jemanden zum Blödsinn machen, rumphilosophieren, durch den Dschungel trekken oder einfach nur faul am Strand liegen. Wien bisschen scheen....

Im Moment liegen wir inder Mittagsflaute auf den Bänken der Bar, fühlen uns wie Hemingway und schreiben eine Liste der dümmsten Situationen mit den Gästen hier. Ich werde einige sicher hier bald posten. I'll keep you updated!


Sunday, February 3, 2013

Last days, let's move on...



Und schon ist die Zeit in meiner Lieblingschaosstadt vorbei. Es ist unglaublich wie die Uhren hier ticken, jeder Tag fühlt sich zu Beginn so endlos an und  nach einem Wimperschlag ist die Woche vorüber.
Die letzten Wochen an meiner Schule vergingen wie im Flug. Ich habe einige Ideen und Spiele immer wieder aufgeschoben, so dass vor allem für meine kleinen 1.Klässler die letzten Wochen hauptsächlich aus basteln, malen, kleben  und spielen bestanden und die Seiten des Englischheftes zu Sticker-Sammelalben wurden (danke Mama!). Der Abschied letzten Donnerstag war traurig. Ich habe jedes Kind so liebgewonnen, dass ich allein bei der Vorstellung sie vielleicht nie wiederzusehen heulen könnte. Jedes einzelne hatte seine eigene Geschichte, aber alle waren so fröhlich, neugierig und sehr kuschelbedürftig – was nicht so selbstverständlich ist, wenn man bedenkt was manche von ihnen bereits durchgemacht haben. Ich würde so gern in 10 oder 20 Jahren wieder nach Phnom Penh kommen und sehen, was aus ihnen geworden ist. Ich hoffe sehr, dass sie den Sprung im Leben schaffen…



Abgesehen von meiner Arbeit bin ich allerdings sehr gespannt darauf, aus Phnom Penh herauszukommen. Meine Mitbewohner haben wieder einmal komplett durchgewechselt, so dass außer Colin keiner mehr vom Anfang da war. Durch die Trockenzeit und Kanalarbeiten hat das Wasser nun trotz Filter einen merkwürdigen Nachgeschmack und die Straße Richtung Russian Market riecht übel nach Kanalisation…ich glaub ich bin bereit weiterzuziehen. J
Das vorletzte Wochenende haben meine amerikanische Freundin Gretchen und ich spontan beschlossen Phnom Penh zu verlassen und etwas frische unverabgaste Luft zu schnuppern. Also ging es ab nach Kampot, eine sehr hübsche aber unspektakuläre Stadt am Fuße des Bokor Hills. Tagsüber erkundeten wir den Nationalpark, kraxelten einen fast nichtexistenten Wasserfall hoch (der Plan war eigentlich darin zu schwimmen…doofe Trockenzeit), fuhren zur Bergspitze und erkundeten alte in Nebel gehüllte Ruinen aus französischer Kolonialzeit und genossen die Aussicht von der Spitze des Berges. So viel frische und ausnahmsweise mal nicht schwüle Luft hab ich die letzen 4 Monate nicht gehabt, es fühlte sich so befreiend an! Leider dachten sich das chinesische Investoren auch, deshalb haben sie Großteil des Nationalparks aufgebaut und ersetzen jetzt langsam aber sicher wunderschöne Tropenwälder mit Hotels, einem potthässlichem Casino, Hubschrauberlandeplatz und was weiß ich noch. Dabei war Teil des Waldes vor einigen Jahren kurz davor Welterbe zu werden, da die kambodschanische Regierung aber zu inkompatibel und korrupt ist um es ordentlich schützen, wurde leider wieder davon abgesehen. Schade…
Die Nächte haben wir in unserer Hostelbar  verbracht. Es war einen Atmosphäre wie aus Althippiezeiten, sehr locker und gemütlich. Die Matratzen in unserer Schlafsaalhütte waren ein Witz, dafür hatten wir dank einer fehlenden Wand eine wunderschöne Aussicht über den Fluss. Wir haben das Australia-Day Wochenende erwischt, was hieß: Party! Auch wenn es die Nächte davor genauso war…Es war herrlich, der schönste Moment dieses Jahr war mitten in der Nacht im Fluss schwimmen, alles war vom Vollmond hell erleuchtet und zwischen unseren Fingern schimmerte das Plankton. Satz des Abends: „Are there any crocodiles in the river?“ –„Nah, they were eaten by the sharks.“ Glücklicherweise sah man durch das schimmernde Plankton ganz gut, dass nichts näher kam…;)
…als ich am nächsten Tag das Wasser des Flusses betrachtete war ich nicht mehr ganz so begeistert über mein „let’s go swimming at 2 in the morning“. Zum Glück hat  es vorher fast nur Nationalpark gesehen. ;)



Nun, dieses Wochenende, mein letztes in Phnom Penh ist noch im vollen Gange und Gretchen und ich machen das Beste draus. Der ehemalige König Sihanouk hat seine Beerdigung morgen (Montag), weshalb alle sich auf einen Ansturm von 2 Millionen Menschen gefasst machen, bis jetzt hält es sich aber noch in Grenzen und abgesehen davon, dass die Straßen aus Lautsprechern mit Gebeten und zeremonieller Musik erfüllt wird und alle schwarz weiß tragen, ist alles noch beim Alten. Wir haben einen Quadbiking Ausflug durch die Reisfelder um Phnom Penh gemacht, inklusive Sonnenuntergang, was sehr lustig war. Und nach mehreren Stunden Wäsche waschen und Sachen packen, haben wir uns eine Aroma Massage gegönnt und sitzen jetzt schlaff und entspannt wie lange nicht im Blue Pumpkin und probieren die Eiskarte durch. In 2 Stunden fährt Gretchen zum Flughafen L und ich werde mich Dienstagmorgen auf den Weg nach Mondulkiri machen, den „wilden Osten“ von Kambodscha, um zwei Tage in einem Elephantenprojekt zu verbringen. 2,5 Monate auf einer wunderschönen Insel und durchs wunderschöne Südostasien reisen...let the adventure begin! :)